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Mantrailing

Die Spezialisten für Stadtgebiete

In Stadtgebieten können die Flächensuchhunde nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden. Hier kommen die Mantrailer zum Einsatz. Sie suchen nach dem Individualgeruch einer Person.

Bei dieser Suchart ist es erforderlich, den Ort zu kennen, an dem die Person sich zuletzt aufgehalten hat. Außerdem wird ein Gegenstand benötigt, den die vermisste Person angefasst oder getragen hat. Oftmals werden als Geruchsträger Kleidungsstücke verwendet, welche möglichst von keinem anderen angefasst wurden, außer von der gesuchten Person.

Der Hund wird an den Ort gebracht, an dem die Person zuletzt gesehen wurde, riecht an dem Geruchsträger und prägt sich so die Geruchsinformationen ein.

Bei der Suche ist der Hund an einer langen Leine und zeigt dem Hundeführer den Weg. Während im Alltag der Hund nicht an der Leine zerren soll, ist dies beim Mantrailing erwünscht. Über den Zug an der Leine und über die Körpersprache zeigt der Hund seinem Hundeführer den Weg. Der Hund soll sich ggf. auch gegen Willen des Hundeführers durchsetzen, wenn er auf der richtigen Spur ist. Findet der Hund den Vermissten, zeigt er durch Verbellen, Vorsitzen oder Anspringen der gesuchten Person an.